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Das Lamm auf dem Arm Jesu – Was bedeutet es wirklich zu Ostern

Dieses Bild berührt viele Menschen tief: Jesus Christus hält ein kleines Lämmchen liebevoll auf dem Arm. Das junge Tier schmiegt sich voller Vertrauen an ihn und wirkt vollkommen geborgen. Hier zeigt sich Jesus als der gute Hirte – eine Darstellung, die seine Persönlichkeit von Güte, Schutz und Zärtlichkeit sehr treffend einfängt.

Doch welchen Bezug hat dieses Lamm eigentlich zu Ostern? Und welche Rolle spielt das „Lamm Gottes“ in der christlichen Überlieferung?

In der traditionellen christlichen Lehre wird Jesus selbst als „Lamm Gottes“ bezeichnet, das die Sünde der Welt hinwegnimmt (Joh 1,29). Sein Tod am Kreuz und seine Auferstehung werden zu Ostern gefeiert. Das Osterlamm erinnert dabei an das jüdische Pessachfest, bei dem ein Lamm als Schutzzeichen diente. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich der Brauch, zu Ostern Lammfleisch zu essen – ein Symbol für Reinheit und Unschuld, das in manchen Regionen bis heute lebendig ist.

Viele Menschen verbinden mit Ostern auch heute noch diese alten Bilder: das unschuldige Lamm, das Opfer, die Versöhnung. Gleichzeitig fragen sich immer mehr, wie das mit der Botschaft des liebenden Hirten zusammenpasst, der von einem gütigen Vater im Himmel sprach und Nächstenliebe in den Mittelpunkt stellte.

Jesus zeigte in seinen Worten und Taten eine tiefe Zuwendung zu den Schwachen und Wehrlosen. Er predigte Gewaltlosigkeit, Barmherzigkeit und ein Leben aus dem Herzen. Viele, die ihn heute neu entdecken, spüren: Seine zentrale Botschaft war die bedingungslose Liebe – zu Gott und zu allen Geschöpfen.

Genau hier entsteht für manche eine spannende Frage: Braucht der Gott der Liebe wirklich blutige Opfer, um versöhnt zu werden? Oder liegt der tiefere Sinn der Osterbotschaft nicht vielmehr darin, dass Jesus uns ein Leben in Freiheit, Mitgefühl und Verantwortung vorleben wollte – ohne dass weitere Unschuldige leiden müssen?

Schaut man kleinen Lämmern beim Spielen zu, spürt man oft pure Lebensfreude. Sie tollen herum wie ausgelassene Kinder, genießen das Gras und das Zusammensein in ihrer Herde. Sie sind neugierig, vertrauensvoll und verletzlich zugleich. Viele Menschen erleben heute eine wachsende Sensibilität für das Leid und die Freude unserer tierischen Mitgeschöpfe. Das muss nicht bedeuten, dass man sofort alles ändert – aber es lädt ein, genauer hinzuschauen und bewusster zu entscheiden.

Jesus sprach davon, dass wir füreinander da sein sollen. In einer Zeit, in der „Nächster“ oft nur auf Menschen bezogen wurde, öffnet sich für viele heute der Blick weiter: auf alle Wesen, die atmen, fühlen und leben wollen.

Am Ende bleibt die schöne Einladung, die aus seiner Haltung spricht:
Liebt – ohne Vorurteile.
Seid barmherzig.
Lebt aus freiem Herzen, nicht aus Zwang oder Schuldgefühlen.
Und tut niemandem bewusst Schmerz, der euch anvertraut ist.

Die eigentliche Osterfreude könnte genau darin liegen, dass wir mehr von der Liebe des guten Hirten in unseren Alltag tragen – gegenüber Mensch und Tier.

Was denkt ihr?
Berührt euch das Bild vom Hirten mit dem Lamm? Und wie verbindet ihr persönlich Ostern mit Mitgefühl und neuem Leben?

Ich freue mich über eure Gedanken – respektvoll und offen, wie es der Geist von Ostern vielleicht am schönsten widerspiegelt.

 

Ganz liebe Ostergrüße,
Renate, Thomas & Christoph

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Kommentare: 7
  • #1

    Hannelore Masken (Montag, 06 April 2026 13:09)

    Hallo, meine lieben Weltenlehrer, Ostern wird meist so gefeiert, weil es halt so ist. Es gibt Eier, der Osterhase rennt im Garten rum, die Kinder suchen seine Geschenke. Danke für die beeindruckende Erinnerung daran, was es wirklich bedeutet. Frohe Restostern wünscht euch, Hannelore Masken

  • #2

    Olga Petersen (Montag, 06 April 2026 13:23)

    Liebe Weltenlehrer, es hat mich sehr beeindruckt was ihr über das Osterfest geschrieben habt. Am meisten blieb es bei mir hängen, was ihr am Ende geschrieben habt. Der gute Hirte, der Jesus von Nazareth immer schon war und immer bleiben wird.Ja, dieses Beispiel sollten wir uns zu Herzen nehmen. Die Liebe des guten Hirten gegenüber Mensch und Tier in unserem Alltag leben.Danke für die Erinnerung, die in unserem turbulenten Leben auf dieser Erde und besonders in unserem Land sehr sehr wertvoll ist. Danke von Herzen, eure Olga

  • #3

    Rüdiger Hoffmann (Montag, 06 April 2026 15:15)

    Hallo, meine Lieben, schöne Osterzeit wünsche ich euch von Herzen. Vielen Dank für diesen ergreifenden Bericht. Ja, das ist er für mich. Er zeigt absolute Ehrlichkeit mit der Realität. Viele machen sich was vor, bzw. gaukeln sich was vor, was so nicht ist. Schon lange gehe ich nicht mehr in die Kirche und ich schaue mir auch die Fakeshow der Kreuzigung nicht mehr an. Das dient doch nur einem ein schlechtes Gewissen einzubleuen. Nein, danke. Eure Darstellung des wahrhaftigen Jesus geht ins Herz. Alles Gute wünschen meine Frau und ich euch für die kommenden Zeiten die sicher noch so manche Überraschung für uns bereithalten. Euer Rüdiger und Ilona

  • #4

    Edgar (Montag, 06 April 2026 17:23)


    Frohe Ostern, liebe Weltenlehrer, na ja, ist ja schon vorbei aber wir haben noch etwas Urlaub. Jedenfalls wollte ich mich bei euch bedanken für euren Oster-Artikel über Jesus und die Bedeutung die hinter all dem Oster-Ritual steckt. SEit vielen Jahren schon essen wir keine Tiere mehr und es ist uns sehr gut bekommen. Nicht nur weil wir jetzt kein schlechtes Gewissen mehr haben sondern weil wir uns auch einfach wohler fühlen.Es war mir schon immer bewusst, das Jesus mit seiner Liebe auch die Tiere mit einschließt. Aber ich habe ja auch euer Buch , den 13. Schlüssel, vor vielen Jahren bereits erworben und lese heute noch immer darin. Ich wünsche euch alles Gute und bleibt uns treu in diesen Zeiten. Ich freue mich immer wieder von euch zu hören. Alles Gute Edgar und Familie Hellmich.

  • #5

    Ivan K. (Montag, 06 April 2026 18:24)

    Guten Tag, liebes Weltenlehrerteam, es freut mich sehr das ihr so einen wichtigen Beitrag zu Ostern rausgebracht habt. Es ist mir wie aus dem Herzen gesprochen, kann alles unterschreiben. Deshalb wollte ich mal kurz einen Gruß hier hinterlassen. Ich schreib zwar nicht so gerne, aber hier mach ich eine Ausnahme, denn es nicht selbstverständlich das ihr uns daran teilnehmen lasst. Ja Jesus ist m.M. nach immer schon auf unserer Seite gewesen und ich glaube auch heute noch. Alles Gute euch, Ivan u. Familie

  • #6

    Sofia und Maxim Kästner (Montag, 06 April 2026 18:37)

    Hallo, wir sind immer wieder gerne bei euch auf der Homepage. Wir sind Menschen die lieber lesen als im Internet schauen. Unsere Kinder lachen darüber, für sie sind nur Handys angesagt. Doch wenn ich sehe was da für ein Schund kommt, bleib ich lieber draußen.Jedenfalls freuen wir uns sehr darüber, das wir hier bei euch immer wieder fündig werden. Ostern - ja bei uns angesagt aber nicht mit der Kirche. Mit der haben wir schon lange gebrochen. Was ihr hier schreibt, ja das ist für uns einfach nur Wahrheit und stimmig. Vielen lieben Dank dafür, eure Sofia und Maxim Kästner

  • #7

    Christoph vom Weltenlehrer Team (Montag, 06 April 2026 18:45)

    Hallöchen ALLE zusammen, ich bin echt begeistert über eure liebevollen Kommentare.
    WOW!!! Vielen, vielen lieben Dank!!!! Ganz liebe Grüße Christoph