Katholisches Kloster betreibt unwürdige Tiermast-Haltung

Erzabtei St. Ottilien, Bayern: Für eine Verbesserung der traurigen Tierhaltung in St.Ottilien

Gestartet von: Daniela, Geltendorf

Die Tierhaltung der Mastrinder und -kälber im katholischen Kloster St.Ottilien empfinden wir eines christlichen Ortes für unwürdig, diese bedarf dringend einer Verbesserung.

Die Bullen liegen auf viel zu kleinen, harten Betonflächen ohne Gummimatten oder Stroh. Tag und Nacht müssen sie dort ihr Dasein fristen, mit wenig Platz und ohne die Sonne oder das Gras spüren zu dürfen. Ein eintöniges und tristes Warten, bis die Tiere zum Schlachthaus geführt werden. Diesen Tieren muss geholfen werden! Andere Klöster mit "Nutz"-Tierhaltung, wie z.B. das Kloster Plankstetten, welches die Richtlinien von Bioland erfüllt, zeigen, dass es auch besser geht.

Wir fordern Gummimatten für die Rinder, Stroh für die Mastkälber, Einstreu für die Jungbullen, zweimal tägliche Reinigung des Stalls, regelmäßigen Freigang auf die Weide und mittelfristig einen neuen und besser an die Bedürfnisse der Tiere angepassten Stall!

„Als ich am 8. September 2012 das erste Mal in den damals noch frei zugänglichen Stall kam und die Zustände dort sah, war ich einfach nur erschüttert und voller Wut. Ich konnte und kann es nicht verstehen, dass man Tiere unter solchen Umständen hält und so auf ihren Tod dahinvegetieren lässt.“ (Daniela Böhm)

Die Tierhaltung der Mastrinder- und kälber in der Erzabtei St.Ottilien widerspricht für uns jeglichen christlichen Werten und ist einer christlichen Abtei aus unserer Sicht nicht würdig, die auf ihrer Internetseite schreibt: „Wir sind als Menschen ein Teil der Natur, die Gott geschaffen hat. Ehrfurcht vor der Schöpfung und ihre Bewahrung sind daher für uns Mönche zentrale Anliegen.”

Diesen Tieren sollte geholfen werden und die Mönche müssen auf dieses Problem aufmerksam gemacht werden, auch wenn die dort praktizierte Tierhaltung und die baulichen Gegebenheiten nicht in Widerspruch zu den derzeitigen tierschutzrechtlichen Bestimmungen stehen.

Bitte helfen Sie den Tieren, indem Sie dieses Anliegen mit Ihrer Unterschrift unterstützen. Bitte informieren Sie auch Freunde und Bekannte über diese Aktion. Ihre Unterschrift erhöht die Chance, dass die Mönche die öffentliche Meinung wahrnehmen und sich die traurige Tierhaltung in St. Ottilien ändert.

Jede Stimme zählt! Vielen Dank im Namen der Tiere,

Daniela Böhm mit Unterstützern

 

http://www.change.org/en-GB/petitions/erzabtei-st-ottilien-bayern-f%C3%BCr-eine-verbesserung-der-traurigen-tierhaltung-in-st-ottilien

Link zur Petitionsseite: http://www.animals-ottilien.de

 

 

Weltenlehrer-Renates Bitte an alle, die es hier lesen:

 

Bitte unterschreibt diese Petition der jungen Frau, die sich um die unwürdigen Lebensverhältnisse der Tiere in diesem Kloster kümmert. Danke!

 

Dabei fällt mir ein, daß doch gerade die Kirchen und ihre dazugehörigen Institutionen laufend von Nächstenliebe und Liebe und Nachfolgen von Jesus Christus Lehre sprechen! Doch Jesus hat etwas ganz anderes gesagt und auch gelebt, nämlich "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" und damit hat er auch die Tiere miteinbezogen. Also ich hatte das zuvor noch nicht gewusst, dass kirchliche Institutionen auch Nutztierhaltung betreiben, um die Tiere anschließend töten zu lassen. Passt irgendwie gar nicht zu ihren nach außen getragenen Glaubensansichten. Ein göttliches Gebot heißt doch "Du sollst nicht töten" und dieses ist sehr klar ausgedrückt und bedarf keiner Diskussion. Warum hält gerade die Kirche sich nicht an dieses Gebot, wenn es um Tiere geht? Wo steht es, dass es  nur für Menschen gültig ist? Darüber sollten wir alle mal nachdenken!