Zecken - Biowaffen?

Sind Borrelien Bio-Waffen?

Plum Island ist eine kleine Insel, einen Steinwurf entfernt vom kleinen Städtchen Lyme im US-Bundesstaat Connecticut, jenem Ort, nach dem die Borreliose bzw. Lyme-Krankheit benannt wurde, weil dort im Jahre 1975 die ersten Borreliose-Fälle beobachtet werden konnten. Auf Plum Island befand sich seit den Fünfziger Jahren ein Labor zur Erforschung bestimmter Viren und deren möglichem Einsatz als Biowaffen.

Der New Yorker Jurist Michael Carroll schrieb dazu in seinem Buch The Disturbing Story of the Government's Secret Plum Island Germ Laboratory:

Plum Island liefert mehr Überträger für Infektionskrankheiten als möglicherweise jeder andere Ort der Welt. [...] Plum Island ist ein Pulverfass für die Lyme-Erkrankung.

 

Damit spricht er die Vermutung an, dass auf Plum Island gerade mit Zecken und den ihnen innewohnenden Erregern ausführlich experimentiert worden sein soll.

Verbreiteten Zecken experimentelle Erreger?

So war die Schildzecke beispielsweise einst nur in Texas heimisch, tauchte jedoch plötzlich in grosser Zahl in der Region um Lyme auf - genau zu jenem Zeitpunkt als die Borreliose dort zum ersten Mal ausbrach. Keiner konnte erklären, woher diese Tiere so unvermittelt kamen.

Die Schildzecken sind übrigens genau jene Zecken, die angeblich von Biowaffen-Forschern dazu verwendet werden, pathogene Erreger in die Wildnis auszubringen und dort zu verteilen. Zecken eignen sich deshalb für diesen Zweck so besonders gut, da sie mit Hilfe von Vögeln im Nu über einen ganzen Kontinent verteilt werden können.

Michael Carroll zieht absolut in Erwägung, dass diese versehentlich oder absichtlich von Plum Island frei gelassene Zecken und/oder Vögel die Quelle für die nun weltweit verbreitete Lyme-Krankheit darstellen könnten.

Patentierte Bio-Waffen mit Borreliose-Symptomen

Die schwierige Bekämpfung der Borreliose könnte folglich an einer experimentell vorgenommenen Veränderung des Erbgutes vormals möglicherweise relativ harmloser Mikroorganismen liegen.

Die Biowaffen-Forschung widmete sich einst den sog. Mykoplasmen. Dabei handelt es sich um sehr kleine Bakterien, die bei Mensch, Tier und Pflanze für zahlreiche Krankheiten zuständig sein können. Diese Bakterien gehören zur Klasse der sog. Mollicutes, was bedeutet, dass sie keine Zellwand besitzen und viele Antibiotika somit unwirksam gegen sie sind.

Einige Wissenschaftler in Diensten der US-Regierung sollen ein Patent auf ein Pathogen namens mycoplasma fermentans halten. Im Patent werden die Krankheitssymptome dieses Erregers beschrieben. Es sind dieselben wie jene der Borreliose.

Antibiotika zur Therapie chronischer Borreliose ungeeignet

Alle diese Umstände machen verständlich, warum es sich bei der Borreliose um eine schwer diagnostizierbare und schwer behandelbare Erkrankung handelt. Derart wandlungsfähigen und kaum zu fassenden Erregern ist allein mit Antibiotika kaum beizukommen - schon gar nicht wenn sich die Krankheit in einem späteren Stadium befindet und die Borrelien sich häuslich niedergelassen haben.