Die Todesmaus aus dem Garten

Die Todesmaus aus dem Garten

Nein, das ist kein Horrorthriller,  sondern eine neue Behauptung aus der Reihe "Der mutierte Virus" - herausgegeben vom Robert-Koch-Institut.


Welchen Bären will man uns da schon wieder aufbinden?
Sehr gerne wird den Kinden von Erwachsenen ein "Bär" aufgebunden. Mein Onkel war so ein Typ, der hatte riesen Spaß dabei uns Kinder zu veralbern. Wenn man dann seine Story glaubte, freute er sich diebisch. "Ihr seid aber ganz schön naiv", war dann anschließend sein Kommentar dazu.
Ich kann es nicht verhehlen, dieses Verhalten praktizieren gewisse Medien samt der von uns gewählten Politiker im großen Stil. Die Ausnahme bestätigt hier auch die Regel. Anscheinend ist das Volk für sie nicht etwachsen!
 Auf in den Krieg gegen die Rötelmaus - ein neuer Sündenbock wird uns vorgestellt. Dieses Mal ist es eine kleine Maus! Die muss man aber jetzt bekämpfen, also am besten doch Gift in unseren Gärten ausbringen - spielt ja keine Rolle, wen man da noch so alles erwischt. Die Natur wieder mal als Feind des Menschen ausgemacht
https://www.weltenlehrer.de/2017/10/24/die-vogelgrippe-verschwörung/https://www.weltenlehrer.de/2017/10/24/die-vogelgrippe-verschwörung/
Die unendliche Geschichte vom mutierten Virus

Heute: Die Story vom Hanta-Virus

 

Hantaviren können beim Menschen Infektionen unterschiedlicher Ausprägung hervorrufen. Überträger sind infizierte Tiere, z.B. Rotelmäuse 2017 gab es einen deutlichen Anstieg der Infektionszahlen bei dem sogenannten Hantavirus, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtet. Der Überträger der Krankheit, die bei Menschen unter anderem zu Nierenversagen führen kann, ist ein unscheinbarer kleiner Wald- und Gartenbewohner.
"Rötelmaus" heißt der kleine Nager, der im vergangenen Jahr die Hantavirus-Infektionen in die Höhe trieb. Das Virus kann unter anderem grippeähnliche Symptome und lebensbedrohliche Nierenfunktionsstörungen sowie –versagen auslösen. In einem aktuellen Bericht meldet das RKI 1.713 Neuinfektionen im Jahr 2017. Zum Vergleich: 2016 wurden lediglich 282 Erkrankungen registriert. Gleichzeitig weist das RKI allerdings darauf hin, dass die Zahl der Infizierten jährlich stark schwankt. 2018 gab es demnach bisher lediglich 53 Neuinfektionen.
 Wie wird das Hantavirus übertragen?
Die Rötelmaus ernährt sich vor allem von Bucheckern – die es 2016 reichlich gab. Daher konnten sich die Tiere, die in Wäldern sowie waldnahen Gärten, Schuppen und Scheunen leben, stark vermehren. Die Erreger des Hantavirus überleben mehrere Tage lang in den Ausscheidungen wie Speichel, Kot oder Urin der Rötelmaus und können ohne direkten Kontakt vom Menschen eingeatmet werden. Aber auch durch einen Biss des Nagetiers oder über bestehende Hautverletzungen gelangt das Virus in den Körper.
Von Mensch zu Mensch findet keine Übertragung statt. Zwei bis vier Wochen nach der Ansteckung kann es zu plötzlichem Fieber, zu Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen, sowie zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit kommen. Nach ein paar Tagen treten außerdem häufig starke Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall auf. Auch Kreislaufprobleme sind möglich.
Wer unter diesen Anzeichen der Krankheit leidet, sollte möglichst schnell einen Arzt aufsuchen und ihn auch auf eine eventuelle Infektion hinweisen. Behandelt werden die Symptome des Hantavirus, das in der Regel folgenlos abheilt. Es gibt keine vorbeugende Impfung – mit ein paar Tricks kann man das Risiko einer Ansteckung aber vermindern.
Wer beispielsweise viel draußen im Garten arbeitet, sollte sich anschließend stets die Hände desinfizieren. Finden Sie Spuren von Mäusen im Haus oder im Garten, sollten die Tiere bekämpft werden. Achten Sie außerdem darauf, Mäuse nicht versehentlich anzulocken, indem Sie beispielsweise Abfall nur in verschlossenen Tonnen lagern und Essensreste nicht auf dem Hauskompost entsorgen.

Quelle: Praxis-Vita
Die Todesmaus aus dem Garten
Stephanie Pingel
18.04.2018
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